Selbstverständnis

Unser Selbstverständnis im Heimatverein Epe

Von Wilhelm Kemper, Vorsitzender

Mit unserer Webseite möchten wir Ihnen einen Überblick über das Vereinsleben geben und die Arbeitsgebiete sowie die Aktivitäten des Heimatvereins genauer darstellen.

Der Heimatverein Epe e.V. wurde am 22. April 1993 im Saal der Gaststätte Leefken gegründet. An der konstituierenden Versammlung nahmen 129 Personen teil. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es lediglich im Stadtteil Gronau einen Heimatverein gegeben.

Die Idee, in Epe einen eigenen Verein zu gründen, entstand in der Folge der 800-Jahr-Feier der katholischen Pfarrgemeinde St. Agatha im Jahre 1988. Ein Kreis von engagierten Heimatfreunden, Frauen und Männer, hatte an der Erstellung des Jubiläumsbuches für die Kirchengemeinde entscheidend mitgewirkt und dabei eine umfangreiche Sammlung von Textdokumenten und Bildern zusammengetragen. Diese sollten gesichert und in einem Archiv erfasst werden. Die bis dahin geleistete intensive Arbeit, die Freude und der Spaß, sich mit heimatkundlichen Themen zu beschäftigen, sowie das vorhandene Datenmaterial führten zu dem Gedanken an die Schaffung eines Eper Heimatvereins.

In der Gründungsversammlung im April 1993 wurde eine Satzung (Siehe Seite    ) verabschiedet, die die formalen Aspekte des Vereinslebens und die inhaltlichen Aufgabenschwerpunkte regelte.

Schon nach kurzer Zeit hatte der neue Eper Heimatverein die erstaunlich hohe Anzahl von ca.      150 Mitgliedern erreicht. Als besonders erfolgreich erwies sich in der Anfangsphase der damalige Geschäftsführer des Vereins, Fritz Niehoff, der unermüdlich die Werbetrommel rührte und mit seiner zupackenden Art zahlreiche Freunde, Bekannte und interessierte Mitbürger zum Eintritt in den Heimatverein bewegen konnte.

Sein Domizil fand der Vorstand des Vereins anfangs im Dachgeschoss der Jahn-Turnhalle im Eper Gemeindepark. Doch schon bald reichte der Platz dort nicht mehr aus. Sein neues Zuhause fand der Verein dann in der ehemaligen Annette von Droste-Hülshoff-Schule an der von-Keppel-straße. Nach der Renovierung und dem Ausbau zahlreicher Räume in Eigenleistung steht nunmehr der größte Teil des Gebäudekomplexes dem Heimatverein zur Verfügung.

Die Aktivitäten des Vereins während der vergangenen 25 Jahre im Einzelnen aufzuzählen, würde viele Seiten füllen. Einige davon können Sie in den folgenden Seiten  nachlesen. Zahlreiche Autoren berichten von der Arbeit im Verein. An dieser Stelle seien deswegen nur einige Punkte erwähnt. Der Heimatverein bietet seinen Mitgliedern in jedem Halbjahr ein neues, attraktives Programm an, das viele Bereiche wie historische Themen, Gesprächsabende, aktuelle Fragen zur gesellschaftlichen und örtlichen Entwicklung, Wanderungen, Radtouren, Singabende, Besuche von ortseigenen Firmen und heimatkundlich interessanten Zielen sowie mehrtägige Reisen umfasst. Auch die Begegnung mit der Natur und Umweltfragen kommen nicht zu kurz. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die Eröffnung des „Hauses der Eper Vereine“ im ältesten Teil der Annetteschule im Jahre 2012. Nach langen intensiven Bemühungen konnte 2016 ein neuer Vertrag mit der Stadt Gronau abgeschlossen werden, der die finanzielle Belastung beider Heimatvereine im Stadtgebiet gerecht und vorteilhaft regelte. Im Herbst 2016 entstand im Verein ein Initiativkreis „Alte Synagoge Epe“, der später zur Gründung des „Förderkreises Alte Synagoge Epe“ führte und die Renovierung des ehemaligen jüdischen Gotteshauses sowie die Schaffung einer Begegnungsstätte und eines außerschulischen Lernortes anstrebt.

In Anerkennung ihrer umfangreichen und für die Öffentlichkeit wichtigen Arbeit in der Anfangszeit des Heimatvereins erhielt eine Arbeitsgruppe um den damaligen Vorsitzenden Wilhelm Schultewolter bereits im Jahre 1997 den Kulturpreis der Stadt Gronau zuerkannt.

Im Jubiläumsjahr 2018 setzt der Heimatverein einen Schwerpunkt mit der Aufarbeitung der Eper Schulgeschichte und der Feier seines 25-jährigen Jubiläums. Im August dieses Jahres wird ein Buch mit dem Titel „Eper Schulgeschichte(n)“ veröffentlicht, eine Woche später erfolgt im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten die Übergabe einer Skulptur zum Thema „Schule und Bildung“ an die Eper Bevölkerung. Das Vereinsjubiläum selbst wird am Wochenende vom 31.08. – 01.09. mit einem „Bunten Abend“, einem offiziellen Festakt und einem Eper Dorffest im Festzelt auf dem Kirchplatz und auf der von-Keppel-Straße gefeiert.

Der Heimatverein Epe wird auch in Zukunft seine bisher erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Zu den nächsten Projekten gehört die Initiative für eine Gestaltungssatzung im Ortskern von Epe, um die stets wachsende Zahl von quaderförmigen großen Flachdachbauten zu vermindern und den dörflichen Charakter des Eper Ortsbildes möglichst zu erhalten. Außerdem wollen wir die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn wie z.B. dem „Historischen Kring Glanerbrug“ ausweiten und vertiefen. Weitere Schwerpunktthemen sind in Planung und  werden Ihnen in nächster Zeit vorgestellt.

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